Ökumenisches Forum Christlicher Frauen Europa (ÖFCFE)

Ecumenical Forum of European Christian Women (EFECW)
Forum Oecuménique de Femmes Chrétiennes d'Europe

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Egeria - FrauenpilgerwegEgeria –Frauenpilgerweg für ein gemeinsames Europa beendete seine dritte Etappe durch Italien

Vom 18. bis 29.09.07 wanderten die Pilgerinnen auf der dritten Etappe des Pilgerweges von der französischen Grenze, wo im letzten Jahr ein Teilstück des Egeria - Weges endete bis nach Venedig.

Der Egeria-Weg ist eine ökumenische Initiative in Trägerschaft des ÖFCFE, die Frauen aus verschiedenen Konfessionen und Ländern zusammenführen und vernetzen will.
Ziel ist es, die europäischen Pilgertraditionen und die Pilgerpraxis der Weltreligionen aufzunehmen und auf dem Pilgerweg gemeinsam spirituelle Praxis von Frauen zu erleben. Zugleich ist es wichtig die vielfältigen Lebensentwürfe und Frauentraditionen in Europa  basisnah kennen zu lernen.

Der Pilgerweg, der in zehn Jahren durch 13 Länder führen wird, orientiert sich an dem historischen Reisebericht der Ordensfrau EGERIA. Der von ihr verfasste und zugleich älteste ausführliche christliche  Pilgerbericht gibt darüber Auskunft. Sie war um 385 n. Chr. von Nordspanien (Galizien) quer durch den europäischen Kontinent nach Jerusalem gepilgert.

Egeria - Frauenpilgerweg - LogoAuf den Spuren Egerias pilgern Frauen von 2005 - 2015,  durch ein sich einendes Europa.
Beginnend mit dem ersten Pilgerabschnitt  2005 durch Spanien, 2006 durch Frankreich, folgt 2007 Italien und dann jeweils in fortlaufenden Jahresetappen: Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Syrien/Libanon, Israel/Palästina.

15 Frauen verschiedener Konfessionen sind in der Zeit vom 21. 9. – 3. 10. 2007 durch Norditalien gepilgert. In ökumenischen Begegnungen u.a. mit Vertreterinnen der Waldenser-Gemeinden oder der Methodistischen Kirche kamen die Traditionen und Lebenssituationen dieser Gemeinden als Diaspora-Gemeinden zur Sprache. Die Ergebnisse und Perspektiven der III. Ökumenischen Versammlung in Sibiu wurden hier wie auch bei einem Treffen mit der Schweizer Nationalkoordinatorin des ÖFCFE Ruth Barmet diskutiert. Ein besonderer Höhepunkt für die Pilgerinnen war der Besuch im Mailänder Frauenbuchladen. Der von den Mailänder Frauen entwickelte Ansatz des Affidamento als eine anteilnehmend-wertende Grundhaltung in Frauenbeziehungen und seine politische Dimension wurde vorgestellt und für unsere Frauengemeinschaft diskutiert.

Den Abschluss bildetet eine Begegnung mit Frauen der Lutherischen Gemeinde in Venedig, die uns mit einem Reisesegen auf den Weg nach Hause und für die nächste Etappe 2008 durch Slowenien und Kroatien stärkten.

Weitere Informationen über das Egeria-Projekt und demnächst auch den aktuellen Reisebericht sind unter www.egeria-projekt.de zu finden.

 

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